{"id":35613,"date":"2017-01-05T12:36:00","date_gmt":"2017-01-05T12:36:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.master-sport.de\/tipps-wie-man-ein-fahrzeug-sicher-im-winter-nutzt-2\/"},"modified":"2024-09-29T17:39:19","modified_gmt":"2024-09-29T17:39:19","slug":"tipps-wie-man-ein-fahrzeug-sicher-im-winter-nutzt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.master-sport.de\/de\/tipps-wie-man-ein-fahrzeug-sicher-im-winter-nutzt-2\/","title":{"rendered":"Tipps, wie man ein Fahrzeug sicher im Winter nutzt"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Wenn die Temperatur f\u00e4llt, wird <strong>Motor\u00f6l<\/strong> dichter und verliert seine Schmierf\u00e4higkeit. Zus\u00e4tzlich werden Motorelemente bei der Z\u00fcndung, wenn der \u00d6ldurchfluss behindert ist, nicht entsprechend beschmiert. Dies kann zu ernsten Besch\u00e4digungen f\u00fchren, die sich sp\u00e4ter als z.B. zu hoher \u00d6lverbrauch, zu niedriger Kompressionsdruck und Motorkraftverlust offenbaren. Ohne den \u00d6ldurchfluss kommt es zu Reibungen von Metall auf Metall in den Lagern und es kann zu Besch\u00e4digungen bei der Z\u00fcndung oder zum Leistungsverlust des Motors kommen (sagt ein Experte der Firma <strong>Master-Sport Automobiltechnik (MS) GmbH).<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Um den Schutz des Motors bei niedrigen Temperaturen zu gew\u00e4hrleisten, muss das Motor\u00f6l gegen zu hohe Verdichtung immun sein und fl\u00fcssig bleiben, um einfachen und konstanten Durchfluss zu erm\u00f6glichen. Die meisten \u00d6le, die auf Mineral\u00f6l-Basis produziert werden, haben die Tendenz, sehr an Dichte zu gewinnen, da Paraffin-Partikel sich bei niedriger Temperatur in Kristalle umwandeln. Im Gegensatz zu Mineral\u00f6len haben synthetische \u00d6le sehr viel weniger Paraffin und bleiben dadurch eher fl\u00fcssig und k\u00f6nnen dadurch wiederum bei Frost l\u00e4nger fl\u00fcssig bleiben und besseren Schutz f\u00fcr den Motor bieten. Ausgew\u00e4hlte Klebrigkeitsklassen von synthetischen \u00d6len wurden sogar speziell f\u00fcr niedrige Temperaturen entworfen. Gleichzeitig wird der Motor schneller gez\u00fcndet und die Abnutzung wird minimalisiert.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Ohne auf den \u00d6ltyp in unserem Motor zu achten, muss ein Fahrzeug bei einer Temperatur von -10 Grad oder weniger entsprechend gez\u00fcndet werden. Was muss man dabei bedenken?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Ohne sinnloses Erh\u00f6hen der Motordrehzahl<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Was man oft bei Z\u00fcndungen im Winter beobachten kann, sin Fahrer die nach dem Einschalten des Motors zwei-drei Mal das Gaspedal bet\u00e4tigen, um die Motordrehzahl zu steigern. Nichts k\u00f6nnte falscher sein. Wie vorher erw\u00e4hnt, schmiert dichteres \u00d6l die Pfannen des Motors nicht richtig und sie arbeiten durch Reibungen von Metall an Metall. Wenn wir zus\u00e4tzlich Gas geben, zwingen wir den Motor zu h\u00f6herer Drehzahl, aber geben ihm gleichzeitig keine Zeit sich gut zu beschmieren. Noch schlechter wird die Situation mit Turboladern. Da die Turbine sich mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 000 Drehungen\/Min dreht (Erinnerung: Dieselmotoren haben bis zu 6000 Drehungen\/Min, Benzinmotoren bis zu 8000 Drehungen\/Min) und da das Beschmieren vom Motor (!!!) kommt, ist jedwede Erh\u00f6hung der Drehzahl ein langsamer und systematischer Tod f\u00fcr den Gleitlagermechanismus der Turbine.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Gez\u00fcndet? Fahr!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Mythos, der durch einige Fahrer verbreitet wird, ist das das Auto eine Weile im Stillstand arbeiten soll bis sich die K\u00fchlungsfl\u00fcssigkeit aufgew\u00e4rmt hat. Theoretisch ist die Situation, dass wir das Auto z\u00fcnden und sofort losfahren, am g\u00fcnstigsten. Nur dann werden der Widerstand bei der Fortbewegung (oft \u00fcber Nachschnee-Schlamm), die Arbeit der Kurbelwelle und der Getriebewellen in dichtem \u00d6l, die gew\u00fcnschte Temperatur schneller erreichen als ein eingeschalteter Motor im Stillstand. Praktisch kann man den Motor z\u00fcnden und dann Schnee von den Scheiben bei laufendem Motor beseitigen. Jedoch warten, bis der Motor eine h\u00f6here Temperatur erreicht und erst dann losfahren, ist ein Fehler.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Erste Momente w\u00e4hrend der Fahrt<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Man sollte bedenken, dass niedrige Temperatur schlecht auf die Motor\u00f6le und das Getriebegeh\u00e4use wirkt. Sto\u00dfd\u00e4mpfer funktionieren auch nicht komplett, da die gr\u00f6\u00dfere Dichte der Fl\u00fcssigkeit in Sto\u00dfd\u00e4mpfern und die Arbeit der Ventile so begrenzt ist, dass wir an den ersten Kilometern den Eindruck haben, dass wir in einer Holzkutsche fahren (mehr zum Thema Sto\u00dfd\u00e4mpfer schreiben wir in einem separaten Text). In dem Fall kommen wir zur Situation, dass wir statt dem D\u00e4mpfen der Karosserie-Schwingungen metallische St\u00f6\u00dfe der Elemente gegeneinander f\u00fchlen. Dieser Zeitraum, bevor der Sto\u00dfd\u00e4mpfer anf\u00e4ngt korrekt zu funktionieren, kann zu Besch\u00e4digungen des Sto\u00dfd\u00e4mpfers oder sogar zur Zerst\u00f6rung der \u2013durch \u00fcbertragene Schwingungen gef\u00e4hrdeten \u2013Befestigungen zur Karosserie und zum Schwingarm f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Vorsichtig beim Abschleppen<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Wenn es ein Problem beim Z\u00fcnden des Motors gibt, entscheiden sich viele Fahrer f\u00fcr das Abschleppen und das Z\u00fcnden des Motors durch die erzwungene Bewegung der Kurbelwelle nicht durch den Anlasser, sondern durch Radbewegungen. Leider wissen nur wenige Personen, dass in einem solchen Fall das Risiko, dass der Zahnriemen zerrissen oder abspringen kann, sehr viel h\u00f6her ist. Dies ist das Ergebnis von ung\u00fcnstiger Arbeit des Steuergetriebes. Wo der Anlasser die Kurbelwelle gleichm\u00e4\u00dfig in Bewegung bringt, wird beim Abschleppen die Kuppel pl\u00f6tzlich losgelassen und die Kurbelwelle wird gewaltvoll in Bewegung gebracht. Der Riemen kann solch starke Spannungen nicht aushalten und abspringen oder ganz rei\u00dfen. Dieses ung\u00fcnstige Ph\u00e4nomen wird nur noch durch die niedrige Temperatur verst\u00e4rkt, wodurch das \u00d6l dichter wird und der Widerstand beim Z\u00fcnden des Motors sehr viel h\u00f6her ist.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Man sollte also bedenken: Im Winter den Motor immer sanft z\u00fcnden und die ersten Kilometer langsam und vorsichtig (indem man L\u00f6cher in der Fahrbahn vermeidet) fahren. Dar\u00fcber hinaus, anstatt auf nette Nachbarn zu z\u00e4hlen, sollte man einen funktionierenden Ersatz-Akkumulator haben.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Und die wichtigste Sache \u2013 das \u00d6l muss entsprechende Schmiernormen erf\u00fcllen (mehr zum Thema \u00d6l-Auswahl schreiben wir im Text: \u201eMotor\u00f6l, also auf was man Acht geben sollte\u201c).<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:22px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn die Temperatur f\u00e4llt, wird Motor\u00f6l dichter und verliert seine Schmierf\u00e4higkeit. Zus\u00e4tzlich werden Motorelemente bei der Z\u00fcndung, wenn der \u00d6ldurchfluss behindert ist, nicht entsprechend beschmiert. Dies kann zu ernsten Besch\u00e4digungen f\u00fchren, die sich sp\u00e4ter als z.B. zu hoher \u00d6lverbrauch, zu niedriger Kompressionsdruck und Motorkraftverlust offenbaren. Ohne den \u00d6ldurchfluss kommt es zu Reibungen von Metall auf Metall in den Lagern und es kann zu Besch\u00e4digungen bei der Z\u00fcndung oder zum Leistungsverlust des Motors kommen (sagt ein Experte der Firma Master-Sport Automobiltechnik (MS) GmbH). Um den Schutz des Motors bei niedrigen Temperaturen zu gew\u00e4hrleisten, muss das Motor\u00f6l gegen zu hohe Verdichtung immun sein und fl\u00fcssig bleiben, um einfachen und konstanten Durchfluss zu erm\u00f6glichen. Die meisten \u00d6le, die auf Mineral\u00f6l-Basis produziert werden, haben die Tendenz, sehr an Dichte zu gewinnen, da Paraffin-Partikel sich bei niedriger Temperatur in Kristalle umwandeln. Im Gegensatz zu Mineral\u00f6len haben synthetische \u00d6le sehr viel weniger Paraffin und bleiben dadurch eher fl\u00fcssig und k\u00f6nnen dadurch wiederum bei Frost l\u00e4nger fl\u00fcssig bleiben und besseren Schutz f\u00fcr den Motor bieten. Ausgew\u00e4hlte Klebrigkeitsklassen von synthetischen \u00d6len wurden sogar speziell f\u00fcr niedrige Temperaturen entworfen. Gleichzeitig wird der Motor schneller gez\u00fcndet und die Abnutzung wird minimalisiert. Ohne auf den \u00d6ltyp in unserem Motor zu achten, muss ein Fahrzeug bei einer Temperatur von -10 Grad oder weniger entsprechend gez\u00fcndet werden. Was muss man dabei bedenken? Ohne sinnloses Erh\u00f6hen der Motordrehzahl Was man oft bei Z\u00fcndungen im Winter beobachten kann, sin Fahrer die nach dem Einschalten des Motors zwei-drei Mal das Gaspedal bet\u00e4tigen, um die Motordrehzahl zu steigern. Nichts k\u00f6nnte falscher sein. Wie vorher erw\u00e4hnt, schmiert dichteres \u00d6l die Pfannen des Motors nicht richtig und sie arbeiten durch Reibungen von Metall an Metall. Wenn wir zus\u00e4tzlich Gas geben, zwingen wir den Motor zu h\u00f6herer Drehzahl, aber geben ihm gleichzeitig keine Zeit sich gut zu beschmieren. Noch schlechter wird die Situation mit Turboladern. Da die Turbine sich mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 000 Drehungen\/Min dreht (Erinnerung: Dieselmotoren haben bis zu 6000 Drehungen\/Min, Benzinmotoren bis zu 8000 Drehungen\/Min) und da das Beschmieren vom Motor (!!!) kommt, ist jedwede Erh\u00f6hung der Drehzahl ein langsamer und systematischer Tod f\u00fcr den Gleitlagermechanismus der Turbine. Gez\u00fcndet? Fahr! Ein weiterer Mythos, der durch einige Fahrer verbreitet wird, ist das das Auto eine Weile im Stillstand arbeiten soll bis sich die K\u00fchlungsfl\u00fcssigkeit aufgew\u00e4rmt hat. Theoretisch ist die Situation, dass wir das Auto z\u00fcnden und sofort losfahren, am g\u00fcnstigsten. Nur dann werden der Widerstand bei der Fortbewegung (oft \u00fcber Nachschnee-Schlamm), die Arbeit der Kurbelwelle und der Getriebewellen in dichtem \u00d6l, die gew\u00fcnschte Temperatur schneller erreichen als ein eingeschalteter Motor im Stillstand. Praktisch kann man den Motor z\u00fcnden und dann Schnee von den Scheiben bei laufendem Motor beseitigen. Jedoch warten, bis der Motor eine h\u00f6here Temperatur erreicht und erst dann losfahren, ist ein Fehler. Erste Momente w\u00e4hrend der Fahrt Man sollte bedenken, dass niedrige Temperatur schlecht auf die Motor\u00f6le und das Getriebegeh\u00e4use wirkt. Sto\u00dfd\u00e4mpfer funktionieren auch nicht komplett, da die gr\u00f6\u00dfere Dichte der Fl\u00fcssigkeit in Sto\u00dfd\u00e4mpfern und die Arbeit der Ventile so begrenzt ist, dass wir an den ersten Kilometern den Eindruck haben, dass wir in einer Holzkutsche fahren (mehr zum Thema Sto\u00dfd\u00e4mpfer schreiben wir in einem separaten Text). In dem Fall kommen wir zur Situation, dass wir statt dem D\u00e4mpfen der Karosserie-Schwingungen metallische St\u00f6\u00dfe der Elemente gegeneinander f\u00fchlen. Dieser Zeitraum, bevor der Sto\u00dfd\u00e4mpfer anf\u00e4ngt korrekt zu funktionieren, kann zu Besch\u00e4digungen des Sto\u00dfd\u00e4mpfers oder sogar zur Zerst\u00f6rung der \u2013durch \u00fcbertragene Schwingungen gef\u00e4hrdeten \u2013Befestigungen zur Karosserie und zum Schwingarm f\u00fchren. Vorsichtig beim Abschleppen Wenn es ein Problem beim Z\u00fcnden des Motors gibt, entscheiden sich viele Fahrer f\u00fcr das Abschleppen und das Z\u00fcnden des Motors durch die erzwungene Bewegung der Kurbelwelle nicht durch den Anlasser, sondern durch Radbewegungen. Leider wissen nur wenige Personen, dass in einem solchen Fall das Risiko, dass der Zahnriemen zerrissen oder abspringen kann, sehr viel h\u00f6her ist. Dies ist das Ergebnis von ung\u00fcnstiger Arbeit des Steuergetriebes. Wo der Anlasser die Kurbelwelle gleichm\u00e4\u00dfig in Bewegung bringt, wird beim Abschleppen die Kuppel pl\u00f6tzlich losgelassen und die Kurbelwelle wird gewaltvoll in Bewegung gebracht. Der Riemen kann solch starke Spannungen nicht aushalten und abspringen oder ganz rei\u00dfen. Dieses ung\u00fcnstige Ph\u00e4nomen wird nur noch durch die niedrige Temperatur verst\u00e4rkt, wodurch das \u00d6l dichter wird und der Widerstand beim Z\u00fcnden des Motors sehr viel h\u00f6her ist. Man sollte also bedenken: Im Winter den Motor immer sanft z\u00fcnden und die ersten Kilometer langsam und vorsichtig (indem man L\u00f6cher in der Fahrbahn vermeidet) fahren. Dar\u00fcber hinaus, anstatt auf nette Nachbarn zu z\u00e4hlen, sollte man einen funktionierenden Ersatz-Akkumulator haben. 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Im Gegensatz zu Mineral\u00f6len haben synthetische \u00d6le sehr viel weniger Paraffin und bleiben dadurch eher fl\u00fcssig und k\u00f6nnen dadurch wiederum bei Frost l\u00e4nger fl\u00fcssig bleiben und besseren Schutz f\u00fcr den Motor bieten. Ausgew\u00e4hlte Klebrigkeitsklassen von synthetischen \u00d6len wurden sogar speziell f\u00fcr niedrige Temperaturen entworfen. Gleichzeitig wird der Motor schneller gez\u00fcndet und die Abnutzung wird minimalisiert. Ohne auf den \u00d6ltyp in unserem Motor zu achten, muss ein Fahrzeug bei einer Temperatur von -10 Grad oder weniger entsprechend gez\u00fcndet werden. Was muss man dabei bedenken? Ohne sinnloses Erh\u00f6hen der Motordrehzahl Was man oft bei Z\u00fcndungen im Winter beobachten kann, sin Fahrer die nach dem Einschalten des Motors zwei-drei Mal das Gaspedal bet\u00e4tigen, um die Motordrehzahl zu steigern. Nichts k\u00f6nnte falscher sein. Wie vorher erw\u00e4hnt, schmiert dichteres \u00d6l die Pfannen des Motors nicht richtig und sie arbeiten durch Reibungen von Metall an Metall. Wenn wir zus\u00e4tzlich Gas geben, zwingen wir den Motor zu h\u00f6herer Drehzahl, aber geben ihm gleichzeitig keine Zeit sich gut zu beschmieren. Noch schlechter wird die Situation mit Turboladern. Da die Turbine sich mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 000 Drehungen\/Min dreht (Erinnerung: Dieselmotoren haben bis zu 6000 Drehungen\/Min, Benzinmotoren bis zu 8000 Drehungen\/Min) und da das Beschmieren vom Motor (!!!) kommt, ist jedwede Erh\u00f6hung der Drehzahl ein langsamer und systematischer Tod f\u00fcr den Gleitlagermechanismus der Turbine. Gez\u00fcndet? Fahr! Ein weiterer Mythos, der durch einige Fahrer verbreitet wird, ist das das Auto eine Weile im Stillstand arbeiten soll bis sich die K\u00fchlungsfl\u00fcssigkeit aufgew\u00e4rmt hat. Theoretisch ist die Situation, dass wir das Auto z\u00fcnden und sofort losfahren, am g\u00fcnstigsten. Nur dann werden der Widerstand bei der Fortbewegung (oft \u00fcber Nachschnee-Schlamm), die Arbeit der Kurbelwelle und der Getriebewellen in dichtem \u00d6l, die gew\u00fcnschte Temperatur schneller erreichen als ein eingeschalteter Motor im Stillstand. Praktisch kann man den Motor z\u00fcnden und dann Schnee von den Scheiben bei laufendem Motor beseitigen. Jedoch warten, bis der Motor eine h\u00f6here Temperatur erreicht und erst dann losfahren, ist ein Fehler. Erste Momente w\u00e4hrend der Fahrt Man sollte bedenken, dass niedrige Temperatur schlecht auf die Motor\u00f6le und das Getriebegeh\u00e4use wirkt. Sto\u00dfd\u00e4mpfer funktionieren auch nicht komplett, da die gr\u00f6\u00dfere Dichte der Fl\u00fcssigkeit in Sto\u00dfd\u00e4mpfern und die Arbeit der Ventile so begrenzt ist, dass wir an den ersten Kilometern den Eindruck haben, dass wir in einer Holzkutsche fahren (mehr zum Thema Sto\u00dfd\u00e4mpfer schreiben wir in einem separaten Text). In dem Fall kommen wir zur Situation, dass wir statt dem D\u00e4mpfen der Karosserie-Schwingungen metallische St\u00f6\u00dfe der Elemente gegeneinander f\u00fchlen. Dieser Zeitraum, bevor der Sto\u00dfd\u00e4mpfer anf\u00e4ngt korrekt zu funktionieren, kann zu Besch\u00e4digungen des Sto\u00dfd\u00e4mpfers oder sogar zur Zerst\u00f6rung der \u2013durch \u00fcbertragene Schwingungen gef\u00e4hrdeten \u2013Befestigungen zur Karosserie und zum Schwingarm f\u00fchren. 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Zus\u00e4tzlich werden Motorelemente bei der Z\u00fcndung, wenn der \u00d6ldurchfluss behindert ist, nicht entsprechend beschmiert. Dies kann zu ernsten Besch\u00e4digungen f\u00fchren, die sich sp\u00e4ter als z.B. zu hoher \u00d6lverbrauch, zu niedriger Kompressionsdruck und Motorkraftverlust offenbaren. Ohne den \u00d6ldurchfluss kommt es zu Reibungen von Metall auf Metall in den Lagern und es kann zu Besch\u00e4digungen bei der Z\u00fcndung oder zum Leistungsverlust des Motors kommen (sagt ein Experte der Firma Master-Sport Automobiltechnik (MS) GmbH). Um den Schutz des Motors bei niedrigen Temperaturen zu gew\u00e4hrleisten, muss das Motor\u00f6l gegen zu hohe Verdichtung immun sein und fl\u00fcssig bleiben, um einfachen und konstanten Durchfluss zu erm\u00f6glichen. Die meisten \u00d6le, die auf Mineral\u00f6l-Basis produziert werden, haben die Tendenz, sehr an Dichte zu gewinnen, da Paraffin-Partikel sich bei niedriger Temperatur in Kristalle umwandeln. 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Wie vorher erw\u00e4hnt, schmiert dichteres \u00d6l die Pfannen des Motors nicht richtig und sie arbeiten durch Reibungen von Metall an Metall. Wenn wir zus\u00e4tzlich Gas geben, zwingen wir den Motor zu h\u00f6herer Drehzahl, aber geben ihm gleichzeitig keine Zeit sich gut zu beschmieren. Noch schlechter wird die Situation mit Turboladern. Da die Turbine sich mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 000 Drehungen\/Min dreht (Erinnerung: Dieselmotoren haben bis zu 6000 Drehungen\/Min, Benzinmotoren bis zu 8000 Drehungen\/Min) und da das Beschmieren vom Motor (!!!) kommt, ist jedwede Erh\u00f6hung der Drehzahl ein langsamer und systematischer Tod f\u00fcr den Gleitlagermechanismus der Turbine. Gez\u00fcndet? Fahr! Ein weiterer Mythos, der durch einige Fahrer verbreitet wird, ist das das Auto eine Weile im Stillstand arbeiten soll bis sich die K\u00fchlungsfl\u00fcssigkeit aufgew\u00e4rmt hat. Theoretisch ist die Situation, dass wir das Auto z\u00fcnden und sofort losfahren, am g\u00fcnstigsten. Nur dann werden der Widerstand bei der Fortbewegung (oft \u00fcber Nachschnee-Schlamm), die Arbeit der Kurbelwelle und der Getriebewellen in dichtem \u00d6l, die gew\u00fcnschte Temperatur schneller erreichen als ein eingeschalteter Motor im Stillstand. Praktisch kann man den Motor z\u00fcnden und dann Schnee von den Scheiben bei laufendem Motor beseitigen. Jedoch warten, bis der Motor eine h\u00f6here Temperatur erreicht und erst dann losfahren, ist ein Fehler. Erste Momente w\u00e4hrend der Fahrt Man sollte bedenken, dass niedrige Temperatur schlecht auf die Motor\u00f6le und das Getriebegeh\u00e4use wirkt. Sto\u00dfd\u00e4mpfer funktionieren auch nicht komplett, da die gr\u00f6\u00dfere Dichte der Fl\u00fcssigkeit in Sto\u00dfd\u00e4mpfern und die Arbeit der Ventile so begrenzt ist, dass wir an den ersten Kilometern den Eindruck haben, dass wir in einer Holzkutsche fahren (mehr zum Thema Sto\u00dfd\u00e4mpfer schreiben wir in einem separaten Text). In dem Fall kommen wir zur Situation, dass wir statt dem D\u00e4mpfen der Karosserie-Schwingungen metallische St\u00f6\u00dfe der Elemente gegeneinander f\u00fchlen. Dieser Zeitraum, bevor der Sto\u00dfd\u00e4mpfer anf\u00e4ngt korrekt zu funktionieren, kann zu Besch\u00e4digungen des Sto\u00dfd\u00e4mpfers oder sogar zur Zerst\u00f6rung der \u2013durch \u00fcbertragene Schwingungen gef\u00e4hrdeten \u2013Befestigungen zur Karosserie und zum Schwingarm f\u00fchren. Vorsichtig beim Abschleppen Wenn es ein Problem beim Z\u00fcnden des Motors gibt, entscheiden sich viele Fahrer f\u00fcr das Abschleppen und das Z\u00fcnden des Motors durch die erzwungene Bewegung der Kurbelwelle nicht durch den Anlasser, sondern durch Radbewegungen. Leider wissen nur wenige Personen, dass in einem solchen Fall das Risiko, dass der Zahnriemen zerrissen oder abspringen kann, sehr viel h\u00f6her ist. Dies ist das Ergebnis von ung\u00fcnstiger Arbeit des Steuergetriebes. Wo der Anlasser die Kurbelwelle gleichm\u00e4\u00dfig in Bewegung bringt, wird beim Abschleppen die Kuppel pl\u00f6tzlich losgelassen und die Kurbelwelle wird gewaltvoll in Bewegung gebracht. Der Riemen kann solch starke Spannungen nicht aushalten und abspringen oder ganz rei\u00dfen. Dieses ung\u00fcnstige Ph\u00e4nomen wird nur noch durch die niedrige Temperatur verst\u00e4rkt, wodurch das \u00d6l dichter wird und der Widerstand beim Z\u00fcnden des Motors sehr viel h\u00f6her ist. Man sollte also bedenken: Im Winter den Motor immer sanft z\u00fcnden und die ersten Kilometer langsam und vorsichtig (indem man L\u00f6cher in der Fahrbahn vermeidet) fahren. Dar\u00fcber hinaus, anstatt auf nette Nachbarn zu z\u00e4hlen, sollte man einen funktionierenden Ersatz-Akkumulator haben. Und die wichtigste Sache \u2013 das \u00d6l muss entsprechende Schmiernormen erf\u00fcllen (mehr zum Thema \u00d6l-Auswahl schreiben wir im Text: \u201eMotor\u00f6l, also auf was man Acht geben sollte\u201c).","og_url":"https:\/\/www.master-sport.de\/de\/tipps-wie-man-ein-fahrzeug-sicher-im-winter-nutzt-2\/","og_site_name":"MasterSport","article_published_time":"2017-01-05T12:36:00+00:00","article_modified_time":"2024-09-29T17:39:19+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/www.master-sport.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/max_1-35-2.jpg","width":1,"height":1,"type":"image\/jpeg"}],"author":"admin","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"admin","Gesch\u00e4tzte 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